Lufthansa LH778, Business Class im upper deck, 747-800, Frankfurt nach Singapur 🇸🇬

Reist mit uns in der Lufthansa Business Class im upper deck der Königin der Lüfte – der 747 – 800 von Frankfurt nach Singapur. Schaut selbst, ob der Unterschied zwischen upper und lower deck wirklich so groß ist.

Abflug30.04.2024 – 21:55
Ankunft01.05.2024 – 16:20
FlugzeugtypBoing 747 – 800
Verspätung15 Minuten beim Abflug
ReiseklasseBusiness – upper deck
Plätze87 K
AbfluggateZ 52

Startflughafen

Der Frankfurt Rhein Main Flughafen ist der größte Deutsche Flughafen und auch in Europa eine feste Größe. Von hier aus gehen Flügen in die ganze Welt.

Quelle: Airport Frankfurt

Anreise

Ich bin dieses Mal mit der Bahn angereist und direkt am Fernbahnhof Frankfurt Flughafen angekommen. Von dort aus ist es nur ein 5 minütiger Fußweg in die Schalterhalle. Der Blick, der sich Euch bietet, wenn ihr von oben mit der Rolltreppe nach unten in die Halle fahrt und dabei auf die Ikonische Infotafel schauen könnt, verursacht bei mir immer größte Vorfreude auf den anstehenden Flug! Spätestens jetzt ist klar: es geht los.

Selbstverständlich ist es auch möglich von Frankfurt aus mit der S-Bahn an den Flughafen anzurureisen oder direkt mit dem Auto oder Fernbus anzukommen.

Check-in & Kofferaufgabe

Zum Zeitpunkt unserer Reise mussten wir für Singapur eine Singapore Arrival Card vorausfüllen, um überhaupt einchecken zu können. Diese muss online ab 3 Tage vor Einreise ausgefüllt und abgeschickt werden. Der Prozess dauert wirklich nur maximal 10 Minuten und ihr bekommt Eure Bestätigung auch gleich per Mail zugeschickt. Das Visum ist dann direkt mit Euren Passdaten verknüpft und wird nicht mehr als Ausdruck benötigt.

Ich wollte schon 23 Stunden vor Abflug online über die App einchecken und musste dafür einige erweiterte Angaben vervollständigen. Komischerweise hatte ich damit arge Probleme – ich konnte den Prozess nicht abschließen und bekam immer eine Fehlermeldung. Also habe ich es einfach über die Homepage versucht und bin auch da gescheitert. Auch hier tauchte immer eine Fehlermeldung auf. Ich rief also die Hotline an, aber der nette Mitarbeiter am anderen Ende konnte mir auch nicht weiter helfen und bat mich einfach am Schalter einzuchecken.

Am Tag des Abfluges habe ich es dann trotzdem noch ein letztes Mal über die Homepage versucht und es dann auch endlich geschafft. Wo das Problem lag – keiner weiß das so genau. Um sicher zu gehen habe ich meinen Koffer trotzdem am Schalter aufgegeben und nochmal gefragt, ob alle Daten korrekt und vollständig eingegeben sind. Der Check-in Mitarbeiter hat dies bestätigt und mir noch einen physischen Boardingpass ausgedruckt.

Als ich am Check-in Bereich ankam waren mehrere Schalter frei und vor mir kein anderer Fluggast in der Schlange. Sollte aber mal mehr los sein, oder ihr keine Lust auf Interaktion mit anderen Menschen haben könnt ihr in Frankfurt mittlerweile auch einfach selbst Euren Koffer aufgeben.

Dazu geht ihr in den ausgeschilderten Self Check-in Bereich – es gibt auch einen ausgewiesenen Business / First Bereich – und erhaltet mit Scannen Eures mobilen Boardinpases Eure Gepäcklabel. Die bringt ihr einfach an und stellt sie in die dafür aufgestellten Automaten. Die machen alles andere für Euch. Im Premium Bereich unterstütz Lufthansa Personal, prüft, ob ihr auch Premium Gäste seid und händigt die orangen Priority Tags aus, die in das Label geklebt werden. Ihr merkt – Ich bin ein großer Fan!

Übrigens bekommt ihr bei beiden Varianten immer einen Beleg für die Aufgabe der Koffer und auch nochmal eine Mail, wenn ihr online mit Lufthansa verbunden seid und Eure Mailadresse beim Check-in angegeben habt.

Security Check

In Frankfurt Main könnt ihr je nach Abfluggate an mehreren Security Checkpoints durchgehen. An den meisten ist es mittlerweile sogar möglich alle Flüssigkeiten und elektronischen Geräte im Handgepäck zu lassen.
Das erhöht die Abfertigungsgeschwindigkeit ungemein. Selbst bei einer mittleren Schlange wartet ihr an diesen Checkpunkten nie länger als 10 Minuten. Das ist wirklich eine unglaubliche Verbesserung für alle Fluggäste und auch das Sicherheitspersonal.

Es gibt auch die Möglichkeit Euch online einen Zeit Slot über SmartWay zu buchen. Das habe ich auch schon einige Male ausprobiert und hat wirklich super funktioniert. Ihr könnt dann 10 Minuten vor und nach Eurem Slot einfach mit Eurer Bordkarte durch die Einlass Kontrolle gehen. Das geht in den allermeisten Fällen super schnell.

Lounge

Als American Express Platinum Inhaber konnte ich mit meinem Business Class Ticket in die Lufthansa Senator Lounge bei Gate Z 50. Während meines Aufenthalts war in der Lounge wirklich sehr wenig los. Der Raum ist riesig und im ganz typischen neuen Lufthansa Design gehalten. Wenn ihr mögt habt ihr super Ausblicke auf das Vorfeld, könnt aber auch auf Ruheliegen Platz nehmen, an Essenstischen sitzen oder in Arbeitsecken noch letzte Arbeiten erledigen.

Natürlich könnt ihr hier auch duschen. Da ich einen späten Flug hatte und nach einem langen Tag im Büro etwas verschwitzt am Flughafen angekommen bin habe ich die Möglichkeit genutzt und mich vor dem Boarding nochmal geduscht. Es stehen 10 Duschkabinen zur Verfügung, die wirklich geräumig, sauber und neu sind. Selbstverständlich sind auch Shampoo und Bodywash zur Nutzung vorhanden.

Boarding

Das Boarding startete eine knappe halbe Stunde zu spät und trotz der Tatsache, dass die Lufthansa Mitarbeiter*innen am Gate lange Zeit hatten den Einsteigeprozess vorzubereiten lief es leider umso unkoordindierter ab, als es dann los ging. Es wurden erst die Familien mit Kindern aufgerufen und durchgelassen. Dann gleichzeitig die Gruppe 1, also First und Status Mitglieder am linken Durchgang, und rechts Economy Reisegäste abgefertigt. Leider wurden in dem Prozess die Business und Premium Economy Gäste vergessen. Schon irgendwie kurios, wenn man bedenkt dass es dafür extra eingeteilte Gruppen gibt und ein geregeltes Einsteigen ja auch für alle entspannter ist und schneller geht.

Toll war aber, dass an Gate Z 52 beide Seiten zum Boarden genutzt wurden. Das hat den Prozess ungemein beschleunigt. Insgesamt standen vier vollautomatische Schranken zur Verfügung.

Einmal durch die Kontrolle geht es eine Treppe runter und Business und First Gäste in den linken Finger, Premium Economy und Economy Gäste gehen durch den rechten Finger ins Flugzeug.

Welcome

An der vorderen Tür wurde ich von einer sehr freundlichen Flugbegleiterin begrüßt und durch die ganze untere Kabine nach hinten und dann die ikonische Treppe rauf geschickt. Am oberen Treppenabsatz wurden wir nochmals von einer weiteren Kollegin freundlich begrüßt.

Eine kurze Weile nachdem ich mich an meinem Platz eingerichtet hatte kam die Flugbegleiterin vorbei und bat uns eine Auswahl an Getränken an. Darunter auch der neue Signatur Drink von Lufthansa, genannt Avionic. Selbstverständlich habe ich den direkt ausprobieren müssen. Dazu gab es noch eine kleine Portion gesalzene Mandeln.

Start & Routing

Die Crew hat beim Einsteigen richtig Gas gegeben und der Pushback war dann doch relativ zeitig um 22:10 Uhr, also zur eigentlichen Abflugzeit. Nach einem für Frankfurt typischen etwas längeren Taxi sind wir um 22:25 Uhr mit 15 Minuten Verspätung gestartet.

Wir flogen in südöstlicher Richtung los, über den Balkan, Griechenland, vorbei an der Türkei und quer über Saudi Arabien. Über das Rote Meer und von dort aus über die Arabische See, überflogen wir den südlichen Teil von Indien und quer über den Golf von Bengalen bis nach Singapur.

Interessant war der Umstand, dass nach etwa zweieinhalb Stunden alle Fluggäste für 45 Minuten angeschnallt sitzen bleiben mussten und die Waschräume nicht nutzen durften. Die besondere Situation wurde mit Regualrien für den durchflogenen Luftraum erklärt und eine halbe Stunde vorher angesagt.

Quelle: Flightradar24

Kabine & Sitz

Zum Business Class Sitz der Lufthansa Langsteckenflotte muss eigentlich nichts mehr gesagt werden. Wir haben schon in früheren Reviews darüber geschrieben und Fabi hat in einigen Videos auf unserem YouTube Kanal berichtet. Solltet ihr an einer ausführlichen Tour zum Sitz interessiert sein lest gerne die Review über unseren Flug von Frankfurt nach Nairobi.

In diesem Bericht möchte ich auf den Unterschied von der „regulären“ Bestuhlung in den widebody Flugzeugen zum upper deck in der 747-800 eingehen. Im Gegensatz zur 2 – 2 – 2 Bestuhlung, die normalerweise in der Lufthansa Business Class verbaut ist geht im oberen Deck nur eine 2 – 2 Aufteilung. Hier oben sind 8 Stuhlreihen verbaut. Das macht eine Gesamtzahl von lediglich 32 Sitzen auf dem gesamten Deck. Man gelangt nach oben über eine der ikonischsten Treppen der Luftfahrt. Und aufgrund der kleinen Kabine und des gesonderten Zugangs fühlt es sich „oben“ nochmal exklusiver und natürlich auch sehr viel ruhiger an.

Die Sitze sind natürlich einfach nicht mehr up to date und Fluggäste sowie Kabinenpersonal warten sehnsüchtig auf die neuen Alegris Sitze. Trotzdem. Die Kabine fühlt sich offen und luftig an und die Sitze sind am Ende auch noch ganz gut in Schuss.

Ich finde es aber trotzdem seltsam sich in einer Premiumkabine ggfls. neben eine fremde Person setzen zu müssen – so ganz ohne Privatsphäre. Sich dann auch noch die lediglich durch eine Abtrennung unterteile Fußablage teilen zu müssen ist schon durchaus besonders. Auf diesem Flug hatte ich glücklicherweise eine tolle Sitznachbarin und habe mich angeregt mit ihr unterhalten können. Nachts musste ich glücklicherweise nicht raus und über ihre Beine hinweg steigen. Schöner wäre es aber schon anders. Hingegen bei Reisen mit dem/der Partner*in sind die Sitze super. Ihr seid Euch sehr nah und könnt so den Flug besonders schön gemeinsam genießen.

Interessant ist, dass die obere Kabine zwar nur breit genug für 4 Sitze nebeneinander ist, aber trotzdem noch genügend Platz hat, um jeweils an der Kabinenwand zusätzlich zu den overhead bins noch riesige Staufächer bietet, in denen kleine Koffer verschwinden können. Ich hab’s nicht ausprobiert, aber ich denke ein Handgepäck fähiger Koffer müsste da rein passen.

Übrigens Funfact: Für mich waren die Sitze am Bulkhead in der Mitte der Kabine und ganz vorne in der ersten Reihe immer die von denen ich dachte, es sind die Besten. Allerdings wurde ich da eines besseren belehrt. Die Fußbank ist nicht wie an den anderen Sitzen nach oben offen, sondern wie bei Business Class Sitzen anderer airlines eher ein Loch in der Wand. Also komplett eingebaut – was natürlich die Bewegungsfreiheit noch mehr einschränkt. Und dazu wird in der ersten Reihe die Kabine zur Spitze hin schon schmaler, was den Platz schmälert. Außerdem befindet sich hier vorne eine der beiden Toiletten.

Vor Reihe 84 sind halbhohe Kabinenwände eingebaut, damit die Sitze bei den Notausgängen auch Monitore, Ablagen und Fußbänke bieten können. In diesen Wänden sind die Fußablagen auch nach oben beschränkt und während aller Servicezeiten werden hier Trolleys abgestellt. Es wird auch von dort aus serviert. Das macht den Bereich natürlich unruhig.

Grundsätzlich muss ich aber das Lichtsystem hervorheben. Es lässt sich stufenlos einstellen und hat morgens den Sonnenaufgang simuliert, sodass nicht einfach so brutal die ganze Kabine hell erleuchtet wurde. Schade fand ich allerdings, dass es in der Kabine relativ laut und sehr trocken war.

Entertainment

Das Entertainment Programm läuft bei Lufthansa natürlich auch über die Monitore ab. Diese sind in den Vordersitzen verbaut und können über touch oder die in der Armlehne verstauten Fernbedienung bedient werden. Es gibt wahnsinnig viele Filme, Serien und Audiotitel. Dazu dann natürlich noch Spiele, News und Fluginformationen. Mein Favorit ist dabei die Flightmap mit allen möglichen Infos rund um den Flug. Leider hat die Lufthansa 747-800 keine Kameras im Flieger verbaut, um Start, Landung und Flug zu beobachten.

Amenities

Bei einem Langsteckenflug ab 10 Stunden Flugzeit stellt Lufthansa an jedem Business Class Sitz zusätzlich zu einem Kissen und einer Decke auch noch Slipper und eine Matratzenauflage zur Benutzung bereit. In der kleinen Verstaumöglichkeit wartet zudem auch schon eine Flasche Wasser und das amenitie kit. Seit Längerem ist Porsche Partner für die kits an Bord. Diese bestehen aus einer Art Turnbeutel und sind gefüllt mit Zahnbürste und -pasta zwei verschiedene Cremes von L´Occitane. Außerdem noch Socken und ein Pfefferminzbonbon.

Zusätzlich dazu stehen in den Waschräumen auch noch Frischetücher, Mundspülung, Ohrstöpsel und Schlafmasken zur Nutzung bereit.

Essen, Trinken & Snacks

Ich habe auf diesem Flug die Möglichkeit genutzt mein Abendessen vorzubestellen. Dazu könnt ihr online über die App oder die Homepage aus mehreren Alternativen zu den angebotenen Speisen auswählen. Da hat super geklappt. Beim Abfragen der Essenswünsche wusste die Flugbegleiterin schon Bescheid und fragte lediglich meinen Wunsch für die Vorspeise ab.

Kurz vor meinem Flug hat Lufthansa ein neues Catering Konzept gestartet, dass den neuen Signature Drink eingeführt hat, der ja noch vor dem Start mit den Mandeln serviert wurde. Außerdem gehört dazu auch ein amuse bouche mit dem ersten Getränkeservice. In meinem Fall war das eher spanisch angehaucht mit Käse, Olive und Paprika.

An der Durchführung des Services hat sich meiner Meinung nach weiter nichts geändert. Außer dass der kleine Laib Brot zusätzlich zur „normalen“ Vorspeise mitserviert wird. Ehrlicherweise habe ich das Konzept nicht verstanden. So hatte ich am Ende die Vorspeise mit Salat, einem Brötchen nach Wahl und auch noch das besagte kleine Brot. Das waren ein wenig viele Teigwaren. Außerdem konnte ich natürlich nicht an mich halten und hab direkt alles aufgegessen. Mit so viel Brot war ich danach natürlich schon komplett satt…

Die ausgewählte Hauptspeise war sehr lecker und genau richtig in der Menge. Natürlich konnte ich trotzudem nicht auf eine Nachspeise verzichten. Eigentlich war ich ja schon total voll – aber ich gebe eben alles für die Review! Leider war das Küchlein aber im Gegenteil zu sonst nicht besonders lecker…

Der gesamte Service ging zügig, wenn auch nicht schnell von statten. Wenn man die späte Startzeit bedenkt wäre noch ein wenig schneller durchaus super gewesen. Aber trotzdem alles total im Rahmen und fein.

Während der Nacht wurden hinten bei der Gally kleine Süßigkeiten und Getränke bereitgestellt.

Morgens war ich schon vor dem Frühstücksservice wach und kam in der Gally mit der Flugbegleiterin über der ersten Tasse Kaffe ins Gespräch. Sie hat sich sehr viel Zeit genommen und wir haben offen über das eine oder andere, ihren Beruf und die Fliegerei betreffend gesprochen. Wieder einmal war ich begeistert von den Lufthansa Mitarbeiter*innen der Kabine!

Zum Frühstück konnte ich mir eine äußerst leckere Süßspeise sichern und den Ausblick auf die unten an uns vorbeiziehende Küstenlandschaft genießen.

Waschräume

Im upper deck der 747-800 der Lufthansa befinden sich zwei Waschräume. Einer vorne vor der ersten Reihe und einer hinter der letzten. Beide sind gleich klein und nicht weiter besonders ausgestattet. Bis auf die bereitgestellten amenities konnte ich keinen Unterschied zu anderen Waschräumen in anderen Flugklassen feststellen. Die Crew hat ihr bestes getan und alles immer sauber gehalten, aber es ist doch immer wieder interessant, wie die anderen Fluggäste den Waschraum hinterlassen…

Tatsächlich sind zwei Toiletten für 34 Gäste vor allem zu den Stoßzeiten durchaus auch eine kleine Herausforderung. Vor allem, wenn alle sich gleichzeitig fürs schlafen umziehen wollen. Und dazu noch ein pro Tip von mir: die Wickelunterlage in den Waschräumen kann super als saubere und praktische Ablage für Eure Kleidung genutzt werden. Der Waschtisch oder gar die Toilette als Ablage finde ich immer sehr unhygienisch!

Service

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich ein großer Fan des Kabeinenpersonals von Lufthansa bin. Das was dem Konzern an hardware fehlt macht die Crew mit links wieder wet. Auf diesem Flug waren die Flugbegleiter*innen anfangs eher zurückhalten und ein wenig hölzern. Allerdings immer aufmerksam uns sehr freundlich. Erst später wurden sie dann offener, entspannter und aufgeschlossener.

Ankommen

30 Minuten vor der Landung gab es eine kurze Info vom Kapitän zu Wetter und verbleibender Flugzeit. Dann ging alles wie immer relativ schnell und die Kabine wurde schon für die Landung vorbereitet. Angeschnallt präsentierte sich die Insellandschaft vor Singapur von ihrer schönsten Seite.

Nach der Landung hatten wir ein wirklich langes Taxi und konnten dann aber nach Erreichen der Parkposition recht zügig über die vordere Tür und einen Finger aussteigen.

Zielflughafen

Der Flughaben Singapore Changi ist eigentlich ein eigenes Review wert. Er wird regelmäßig unter die besten Flughäfen der Welt gewählt. Mit Recht! Er ist hell, leise und extrem gut organisiert. Die Teppiche verleihen den Gebäuden einen ganz besonderen Charme mit ganz viel Gemütlichkeit.

Wie schon vorher beschrieben müsst ihr Euch ja zur Emigration vorher online anmelden. Wenn ihr das gemacht habt läuft alles digital ab. Ihr müsst nichts mehr ausdrucken und es wird nichts mehr gestempelt. Alles ist mit Eurem Pass verknüpft. Ihr werdet zu vollautomatischen Schranken geleitet und alles erfolgt ausschließlich automatisiert für alle Einreisenden. Ihr müsst Euren Pass an der ersten Schranke in den Scanner schieben und wenn er bearbeitet ist geht die Schranke auf und ihr könnt zur zweiten durchgehen. Dort wird wieder vollautomatisch ein Foto gemacht und der rechte Daumen über ein Glasfeld gescannt. Dann seid ihr auch schon durch.

Gleich nach der Passkontrolle kommt ihr zu den Kofferbändern. Mein Koffer hat ein wenig gedauert, war aber trotzdem noch noch alles im Rahmen.

Funfact: Fabi hat mich abgeholt und konnte von draußen durch eine riesige Glasfront die Gepäckbänder beobachten und mich dort schon entdecken. Das ist ziemlich cool und schafft eine tolle Offenheit in einem sonst immer so abgeschotteten Bereich.

Weiter ging es für uns gemeinsam dann ins Hotel Duxton Reserve – und zwar mit grab. Dazu gibt es am Flughafen in der unteren Ebene einen extra ausgewiesenen Bereich für den pickup.

Wenn ihr lieber mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs seid dann könnt ihr aber auch mit der U-Bahn direkt aus dem Terminal raus in die Stadt fahren.

Fazit

Das war ein schöner und in jeder Form positiv ereignisloser und solider Flug. Für mich war es das erste mal in der 747 – 800 und dann auch noch im upper deck der alten Dame. Das war schon ein tolles Erlebnis. Das Essen war gut und der Service super.

Punkte

Ich vergebe für diesen Flug 9 von 10 möglichen Punkten. Es gibt lediglich einen Punkt Abzug für trockene Luft und die relativ hohe Geräuschbelastung. Dazu ist die Sitzsituation mit einer fremden Person als Nachbar doch ein wenig seltsam.

Empfehlung

Dieser Flug geht für alle. Vor allem für Familien, Paare und Gruppen ist die Lufthansa 747 – 800 Business Class im upper deck zu empfehlen. Einzelreisende können das machen, wenn sie gut mit Sitznachbarn können. Ansonsten kann es etwas komisch werden. Interessanterweise waren relativ viele Geschäftsreisende in der Kabine unterwegs.


Entdecke mehr von Get Me EVRYWHRE

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

2 Comments

Kommentar verfassen

No More Posts To Load

Entdecke mehr von Get Me EVRYWHRE

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen