Ein entspannter Nachtflug LH 772 im Lufthansa A380 von München nach Bangkok – mit großzügigen Sitzen, tollem Service und leckerem Essen. Vom reibungslosen Check-in über Priority-Security und Lounge bis hin zum sanften Start zeigte sich das „Gentle Giant“-Gefühl des A380 von seiner besten Seite. Ruhig, komfortabel und bestens versorgt landeten wir erholt in Thailands quirligem Drehkreuz Suvarnabhumi.
Review #79
| Abflug – geplant (aktuell) | 24.04.2025 – 22:20 (22:51) |
| Ankunft – geplant (aktuell) | 25.04.2025 – 14:20 (13:47) |
| Flugzeit – geplant (aktuell) | 11:00 (9:56) |
| Verspätung | 31 Minuten bei Abflug 33 Minuten zu früh bei Ankunft |
| Flugzeugtyp (Kennung) | A 380-800 (DAIMC) |
| Reiseklasse | Business |
| Plätze | 15 H & 15 K |
Inhalt
Anreise
Der Flughafen Frankfurt Main ist als größter Flughafen Deutschlands natürlich bestens angebunden. Ihr könnt natürlich mit dem Auto anreisen und direkt am Airport in diversen Parkhäusern parken, aber sehr viel günstiger geht es natürlich auf Parkplätzen in einiger Entfernung. Diese bieten meistens einen Shuttlebus an, der auch im Voraus buchbar ist und oft bieten sie Vergünstigungen für längere Standzeiten.
Besonders einfach ist aber sicherlich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fernbusse diverser Anbieter halten direkt am Flughafen und selbstverständlich könnt ihr auch mit der Bahn zum Airport gelangen. Die Fernzüge halten an einem eigenen Bahnhof direkt am Terminal und die Nahverkehrszüge halten direkt im Keller des Flughafen Frankfurt.
Ich bin auch so angereist und per S-Bahn am Regionalbahnhof angekommen. Von dort aus geht es einfach nur einige Rolltreppen nach oben und schon steht Ihr in der berühmt berüchtigten Schalterhalle.





Startflughafen
Frankfurt Airport ist einer der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte Europas und Deutschlands größter Flughafen. Täglich starten und landen hier über 1.000 Flüge – Tendenz steigend. Der Flughafen bietet zwei Terminals mit direktem Zugang zu internationalen Airlines und einer Vielzahl an Shops, Restaurants und Services. Trotz seiner Größe ist alles gut ausgeschildert und digital vernetzt.
Aktuell ist viel Bewegung am Airport: Mit dem neuen Terminal 3, das teilweise eröffnet ist, wächst Frankfurt spürbar. Es bringt mehr Kapazität, moderne Architektur und smarte Technik – perfekt für stressfreies Reisen.



Check-in & Kofferaufgabe
Wir haben schon frühzeitig für unsere beiden Flüge über die App eingecheckt und konnten unsere Boardingpässe so direkt in die Wallet laden. Ich bin nur mit Handgepäck gereist und musste so auch nicht mehr zum eigentlichen Check-in Schalter. Fabi hingegen hatte Aufgabegepäck dabei und konnte dieses dann ganz einfach an den Self-Check-in Automaten im Abschnitt A des Terminals 1 abgegeben. Diese Variante ist eine super Alternative zum regulären Counter. Falls dort mal eine längere Schlange an Fluggästen ansteht, oder ihr einfach keine Lust auf Interaktion mit einer anderen Person habt.
Lufthansa bietet jeder reisenden Person in der Business Class die Möglichkeit bis zu 2 Handgepäck- und 2 Aufgabegepäckstücke kostenlos mitzunehmen
Wir bekamen auch direkt digital eine Bestätigung, dass wir die Koffer aufgegeben haben und damit auch gleich online die Nummer zum Tracken der Gepäckstücke im Falle eines Verlustes. Der Gepäckabschnitt kann so also nicht mehr verloren gehen.




Sicherheitskontrolle
Am Flughafen Frankfurt gibt es mehrere Möglichkeiten die Sicherheitskontrolle zu passieren. Wir mögen dabei tatsächlich am liebsten die Kontrolle in Terminal 1 A. Dort stehen schon seit Längerem Gepäckscanner, bei denen die Flüssigkeiten und elektronischen Geräte im Gepäck verbleiben können, was natürlich die Kontrolle viel entspannter und schneller macht.
Wie an allen Kontrollstationen, so gibt es auch hier einen extra Zugang für Business Class Gäste, der meistens auch weniger stark frequentiert ist, wie die, der Economy Class.
Allerdings gibt es einen kleinen Pro-Tip: ihr könnt – egal in welcher Reiseklasse ihr unterwegs seid – die vorbuchbaren Slots von SmarWay nutzen. Diese können ab 3 Tage vor Abreise für alle Fluggäste digital gebucht werden. Die Anzahl der Zugänge pro Zeit Slot ist aber begrenzt, ihr solltet also so frühzeitig, wie möglich buchen. Aus meiner Erfahrung ist dort meistens besonders wenig los und ihr seid oft sogar noch schneller dran, als in der Business Class Schlange.
Wir haben uns wie eigentlich immer auch an diesem Donnerstag für die Business Class Sicherheitskontrolle in Terminal 1 A entschieden und mussten genau gar nicht warten. An der eigentlichen Kontrolle waren 4 andere Fluggäste vor uns, aber wir wurden sogar noch an eine weitere Kontrollstelle geleitet, an der wir dann zu zweit alleine waren. Dementsprechend hat unsere Kontrolle ungefähr 2 Minuten gedauert. Quasi Rekordzeit!
Übrigens könnt ihr auch über die Lufthansa App in Eurem Flug für Frankfurt die aktuellen Wartezeiten der jeweiligen Sicherheitstkontrollpunkte in Echtzeit abrufen und gegebenenfalls anpassen, wo ihr durch die Kontrolle geht um Zeit zu sparen.


Lounge Frankfurt
Als Business Class Gäste könnt ihr natürlich auch eine der diversen Lounges besuchen, die Lufthansa für ihre Gäste am Flughafen in Frankfurt bereit hält. Wir haben die Business Class Lounge bei A13 besucht und konnten kurz unsere elektronischen Geräte laden, ein schnelles Getränk zu uns nehmen und nach Zeitungen schauen.
Die Lounge war erstaunlich leer und so konnten wir uns kurz entspannt und in Ruhe setzen. Wir haben uns aber dazu entschieden nicht wirklich zu essen, da wir ja während unserer beider Flüge noch mehr als genug Verpflegung bekommen werden.

Zubringerflug
Unser kurzer, nur 35-minütiger Zubringerflug nach München wird heute am Gate A50 abgefertigt. LH 118 bringt uns in einem A320 (DAIZC) der Lufthansa in die bayerische Landeshauptstadt.
Das Boarding hat super pünktlich und extrem geordnet begonnen, und wir konnten in Boardinggruppe 2 als Business Class Gäste schon wenige Minuten nach Beginn einsteigen. Nach einer freundlichen Begrüßung an der Tür waren die Sitz 8D & 8F unsere für diesen Flug.





Der Sitz ist auf den Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen von Lufthansa ja in der Business Class identisch mit dem in der Economy Class, außer dass der Mittelsitz frei bleibt. Lediglich die Verpflegung ist sehr viel mehr und besser, beziehungsweise überhaupt vorhanden.






Wir sind sehr pünktlich los in Richtung München und hatten auf Reiseflughöhe knapp 20 Minuten Zeit für den Service, den die 3 Flugbegleiter*innen in der sehr vollen 10-reihigen Business Class super zügig gemanaged haben.
Super schnell wurde das kleine Menü serviert und hinterher kam direkt der Gertränkeservice. Die Zeit hat allerdings trotzdem kaum gereicht alles aufzuessen und leer zu trinken.



Unser Flug aus Frankfurt kam in München an Gate G24 an.



Transitflughafen München
Wir hatten relativ viel Zeit und konnten uns ganz entspannt auf den Weg durch den wirklich ziemlich leeren Münchner Flughafen machen.
Es ging einen kurzen Weg die Rolltreppe rauf zur Passkontrolle, die komplett leer war und für Bürger der EU auch die Möglichkeit bietet vollelektronische Gates zu nutzen.



Unser Langesteckenflug nach Bangkok wurde im Satellitgebäude des Flughafens abgefertigt und so mussten wir mit dem Shuttle Zug, der unterhalb des Vorfeldes verläuft in Richtung unseres Gates fahren.

Quelle: Munich-airport.com





Lounge München
Wie auch in Frankfurt könnt ihr natürlich auch in München als Business Class Gäste die Lounge besuchen. Wir haben uns dazu entschieden erst durch die Passkontrolle zu gehen und dann die Lounge bei Gate L13 zu besuchen.
Diese Lounge von Lufthansa ist eine kombinierte Business Class und Senator Lounge, die vom gleichen Eingang aus rechts und links liegen. Durch unsere American Express Platinum Karte konnten wir mit unseren Business Class Tickets auch die Senator Lounge besuchen. Der Raum ist relativ groß und an diesem Abend war dort wirklich nur sehr wenig los. Das lag wohl daran, dass die meisten Gäste wohl in der Business Class Lounge waren und unser Flug der letzte aus dem Terminal am Abend war.
Das Angebot an Speisen war ein wenig größer, als in der Schwester Lounge und es gab eine richtige Bar, an der auch ausgesuchte Cocktails bestellt werden konnten. Der wahre Luxus besteht aber ganz offensichtlich in der Größe und vor allem Ruhe!








Boarding
Unser Flug LH 772 nach Bangkok wurde an Gate L13 abgefertigt. Das Gate ist mit zwei Eingängen versehen und kann auf beiden Seiten bedient werden. Wir haben pünktlich mit dem Einsteigeprozess gestartet und zuerst waren Familien mit kleinen Kindern und Gäste, die Hilfe beim Einsteigen benötigen aufgerufen einzusteigen. Dann ging es weiter mit der Boardinggruppe 1 für First Class Gäste und HON Statusmitglieder, direkt gefolgt von der Gruppe 2, die Senatoren und die Business Class Gäste beinhaltet. Wir mussten also nach Beginn des Prozesses nur knappe 10 Minuten warten bis wir mit einsteigen an der Reihe waren.
Die Gruppen PRE und 1 wurden am Gate persönlich vom Personal abgefertigt und ab Boarding Gruppe 2 wurden die automatischen Gates genutzt.





Nachdem die Gates passiert waren ging es eine Rolltreppe oder im Aufzug ein Stockwerk nach unten von wo aus es für uns in den ersten Teil der Fluggastbrücke ging, die sich am Ende dreiteilt. Die beiden unteren werden von der Premium Economy und Economy Class genutzt. Die nach oben führende ist für Reisende der First und Business Class reserviert.



Welcome
Wir sind also nach oben gegangen, wurden an der Tür freundlich begrüßt und in unsere jeweiligen Gänge gewiesen. An jedem der Business Class Plätze stand schon ein kleines Tütchen mit salzigen Mandeln bereit und noch während wir uns an unseren Plätzen eingerichtet haben wurde uns eine Auswahl an Sekt, Wasser und Orangensaft angeboten. Meine Frage, ob es auch möglich ist schon ein Glas Weißwein zu bekommen wurde freundlich bejaht und kurz nach dem Servieren der Getränke bekamen wir alle auch noch eine Runde heißer Tücher.

Start & Routing
Dieses wirklich riesig große Flugzeug ist sowas wir ein „gentle giant“ – trotz, oder vielleicht gerade wegen seiner unglaublichen Größe nimmt man im Inneren die Bewegungen nur sehr wenig wahr und sogar das Abheben ist erstaunlich sanft und vor allem entspannt und leise. Eigentlich das ideale Flugzeug für Personen, die nicht so gerne fliegen!
Wir sind also nach einem pünktlichen Boarding mit einer guten halben Stunde Verspätung in Richtung Osten gestartet und quer über Europa, also Österreich, Ungarn und Rumänien geflogen. Danach ging es über das schwarze Meer, Georgien und Azerbaijan und das Kaspische Meer. Weiter über Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan und entlang der nördlichen Grenze Indiens und den südlichen Zipfel von Myanmar bis nach Bangkok.

Quelle: flightradar24.com
Kabine & Sitz
Upper Deck

Lower Deck

Quelle: aeroLOPA.com
Lufthansa hatte ja nach Covid eigentlich in Gedanken schon alle A380 der Flotte ausgemustert oder verkauft, aber jetzt doch wieder 8 dieser riesigen Flugzeuge aus dem Winterschlaf in Teruel geholt, überarbeitet und auf die Langstrecke geschickt.
Ich möchte an dieser Stelle sagen: zum großen Glück für mich! Ich bin ein totaler Fan den Riesenfliegers, aber hatte es bis dahin noch nicht geschafft damit zu fliegen. Dementsprechend freudig aufgeregt und ziemlich gespannt war ich schon lange vor diesem Flug!
Der Doppeldecker bietet unglaublichen 509 Fluggästen in 4 Klassen Platz. Lufthansa hat auf diesem Fluggerät neben einer First und Business Class auch noch eine Premium Economy und eine Economy Class verbaut. Wobei die Premium Eco und die Eco das untere Deck vollständig ausfüllt. Das obere Deck wiederum ist vorne mit der First ausgestattet und dahinter mit zwei wirklich gigantischen Business Kabinen versehen. Lediglich noch 4 Reihen der Economy Class ganz hinten im Flugzeug bilden eine Mini Kabine.
Auf unserm Flug nach Bangkok war es in der Kabine irgendwie abwechselnd warm und kalt und erstaunlicherweise die ganze Nacht über super trocken in den Kabine.
Wir saßen auf den Sitze 15 H & 15 K und schauen uns diese heute mit Euch gemeinsam genauer an.



Sitz
Der Sitz im Lufthansa A380 – 800 ist identisch mit allen andern Business Class Sitzen der Airline und für uns auf diesem Blog wirklich keine Neuheit mehr, aber trotzdem empfand ich ihn irgendwie bequemer als auf allen anderen Flügen. Vielleicht lag es ja daran, dass die Flugzeuge ganz neu überholt wurden. In der Mitte der vorderen Business Class Kabine gibt es oberhalb der Sitze nochmal eine optische Trennung.
Wie in den meisten anderen Fällen auch sind die Sitze an den Seiten parallel zueinander leicht versetzt in Richtung Kabinenwand angeordnet. Die Sitze in der Mitte sind dabei jeweils zueinander ausgerichtet.



Der Sitz bietet dabei ein paar Special features, wie zum Beispiel einen Kleiderhaken, der mit einer Möglichkeit kombiniert wurde für die Nacht die Brille zu verstauen. In der mittleren Konsole sind vorne mittig die Lademöglichkeiten verbaut und in den Armlehnen sind die Tische, sowie die verkabelte Fernbedienung für den Fernseher und die Lichtsteuerung.
Außerdem bietet der A380-800 der Lufthansa einzeln steuerbare Lüftungsventile. Die Schwimmweste findet sich in einer seitlichen Einbuchtung unterhalb der mittleren Armlehne. Hier sollte nichts abgelegt werden – auch wenn der Platz wirklich sehr dazu einlädt. Wenn der Sitz bewegt wird fallen die dort abgelegten Gegenstsände ins Sitzinnere – ich musste das leider auf die harte Tour lernen!






Zum verstauen von vor allem größeren Gegenständen bietet der Lufthansa Business Class Sitz ja leider nicht so wahnsinnig viele Möglichkeiten. Die kleine Sitztasche unterhalb des Monitors ist leider nicht groß genug für eine Laptop und unterhalb der Fußablage könnt ihr super Eure Schuhe abstellen. Am Sitz an der Kabinenwand könnt ihr auch noch Kleinigkeiten im Stauraum der Kopfhörer ablegen.
ABER! Im A380-800 könnt ihr an der Kabinenwand auf wirklich riesige Verstaumöglichkeiten zurückgreifen. Wenn ihr, wie wir, die beiden Plätze gemeinsam nutzt könnt ihr ganz entspannt alles was ihr am Platz verstauen möchtet dort deponierten. Also zu Beginn des Fluges auch den Topper und das Kissen und alle Rucksäcke oder Taschen. Das ist auf diesem Fluggerät wirklich ein einzigartiger Vorteil!




Bett
Natürlich könnt ihr den Sitz mit einem Kopfdruck in eine komplett flache Liegefläche verwandeln. Mit dem Topper drauf wird der Sitz so sogar zu einem relativ bequemen Bett. Dazu die Decke und das Kissen und schön könnt ihr Euch ganz gemütlich einkuscheln. Ich finde das Bett jetzt nicht grundsätzliche immer toll, aber auf diesem Flug tatsächlich recht bequem. Irgendwie war der Sitz besser gepolstert.
Die relativ lange, aber echt schmale Bettfläche kann noch ein wenig erweitert werden weil die seitliche Armlehne absenkbar ist. Leider hatte ich dadurch aber nachts irgendwie oft das Gefühl fast aus dem Bett zu kullern. Ich saß auf 15 H am Gang und meine Beine nach rechts zur Mittelkonsole hin anwinkeln war jetzt auch nur teilweise möglich. Bei Fabi am Fenster war die Möglichkeit noch eingeschränkter.



Entertainment
Das Entertainment an Bord fokussiert sich natürlich auch bei Lufthansa hauptsächlich auf den Monitor. Das Inflight Entertainment bietet dabei eine breite Varianz an Serien, Filmen, Dokumentationen, aber auch Spielen, Flightmaps und einiges mehr. Lufthansa bietet dabei aber auch an Magazine online zum lesen über deren App runterzuladen und digital zu lesen. Pro Person können 3 Magazine oder Zeitungen geladen werden.








Amenities
Das Lufthanse amenity kit war auf diesem Flug eine Tasche im Porsche Design die befüllt war mit Augenbinde, Socken, Zahnpasta und -bürste, Lipbalm, Bodylotion, Ohrstöpsel, Erfrischungstuch, Minzbonbon und den Hygieneüberzieher für die Kopfhörer, die leider nie halten.
Dazu gab es wie bei alle Lufthansa Business Class Flügen ab 10 Stunden Länge ein Pyjama Oberteil, das in zwei unterschiedlichen Größen verfügbar ist.



Essen, Trinken & Snacks
Lufthansa bietet auf ausgewählten Flügen aus den Heimatflughäfen Frankfurt und München die Möglichkeit Speisen über die App schon vorher aus einem exklusiven Menü zu bestellen, die es regulär auf dem Flug nicht zu wählen gibt. Über „Meine Buchungen“ hatte ich das Badisches Schäufele vorausgewählt und mich schon eine ganze Weile vor Abflug darauf gefreut.



Schon kurz nach dem Start gab es für uns die erste Runde Getränke und eine knappe viertel Stunde danach wurde uns schon die Vorspeise serviert. Wir haben uns beide für den Kalbsrücken entschieden. Zur Hauptspeise hatte ich das vorbestellte Schäufele und bei Fabi gab es die Trüffelpasta. Beides war echt super lecker. Für einen Nachtisch hatten wir allerdings beide echt keinen Platz mehr. Selbstverständlich wurden die Speisen alle von Getränken begleitet, die ständig von der tollen Flugbegleiterin nachgefüllt wurden.




Nachts haben zwei kleine Pralinen noch ihren Weg zu uns gefunden und lagen morgens auf der Ablage in der Mittelkonsole.

Pünktlich 90 Minuten vor der Landung startete der Frühstücksservice für uns beide mit einem heißen Tuch, Crepe, Kaffee und Orangensaft. Auch hier war der Service wieder super professionell, schnell und äußerst charmant!

Und zum Abschluss gab es dann auch nochmal Pralinen für uns – jeder bekam seine eigene kleine Packung. Super, oder?!

Waschräume
Für die Business Class Gäste stehen insgesamt 4 Toiletten zur Verfügung. Tatsächlich finde ich das ein wenig schmal bemessen für eine so große Anzahl an Sitzen in einer Premium Kabine. So kommt es durchaus die meiste Zeit während der Stoßzeiten am Abend und am Morgen zu durchaus auch mal längeren Wartezeiten.
Die Waschräume in diesem A380 sind tatsächlich nicht wirklich anders, als in andere Fluggeräten, allerdings tatsächlich erstaunlicherweise ziemlich klein und eng verglichen mit der Größe des Fluggerätes. Die hinteren beiden, die sich zwischen den beiden Business Class Kabinen befinden liegen nebeneinander in der Mitte der Kabine und bieten eine (Wickel-) Ablage die ich persönlich ja sehr gerne nutze, um meine Klamotten abzulegen, während ich mich umziehe.




Vor der vorderen Business Class Kabine sind die zwei anderen Toiletten verbaut, die ein wenig größer sind und sogar mit einem Fenster ausgestattet sind. In allen Toilettenräuen stehen zusätzlich zum Amenity Kit auch noch Frischetücher, Mundwasser und ein Facemist zur Verfügung.


Lufthansa Service
Die für uns zuständige Flugbegleiterin war noch sehr jung und offensichtlich noch nicht so sehr lange dabei, aber wirklich unglaublich sympathisch und hatte für jeden Gast ein Lächeln auf den Lippen. Sie hat ihre Arbeit professionell und wirklich auch sehr schnell, aber auch locker und entspannt erledigt.
Ankommen
45 Minuten vor der Landung gab es eine Info des Kapitäns zur verbleibende Flugzeit, der erwartete Ankunftszeit, dem Wetter und dem obligatorischen Dank dafür, dass Lufthansa als Airline gewählt wurde – danach wurden die Anschnallzeichen angeschaltet und die Vorbereitungen zur Ankunft in der Kabine gestartet.
Nach längerem Taxi angekommen am Finger ist der Pilot wohl ein kleines Stück zu weit nach vorne gerollt und so mussten wir erst wieder zurück geschoben werden, bevor wir über die obere Fluggastbrücke aussteigen konnten. Danach ging das Deboarding aber ziemlich schnell und unproblematisch von Statten. In Bangkok wird schon am Ende der Fluggastbrücke auf einem Monitor angezeigt auf welchem Gepäckband die Koffer des Fluges ausgegeben werden.


Zielflughafen
Bangkok Suvarnabhumi Airport ist Thailands wichtigstes internationales Drehkreuz und einer der größten Flughäfen Südostasiens. Täglich verbinden hier hunderte Flüge Bangkok mit Zielen auf allen Kontinenten. Der weitläufige Terminalkomplex bietet moderne Architektur, effiziente Abläufe und eine große Auswahl an Shops, Restaurants und Services – von Streetfood bis Luxusmarken.
Auch in Sachen Komfort legt Suvarnabhumi nach: Neue Lounges, verbesserte Sicherheitskontrollen und ein geplanter Terminalausbau sollen das Reisen noch angenehmer machen.
Am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi angekommen sind wir am Gate E08 ausgestiegen und von dort ist der Weg tatsächlich ziemlich weit bis zur Passkontrolle. Für Business Class Gäste gibt es dort aber sogar eine Priority Lane und so seid ihr eigentlich in wenigen Minuten durch die Kontrolle und schon gleich am Kofferband angekommen.
Dank direkter Anbindung an die Airport Rail Link ist man in weniger als 30 Minuten mitten in der Stadt – schnell, bequem und klimatisiert.





Fazit
Dieser Flug von München nach Bangkok BKK war super. Im besten aller Sinne ereignislos und vom Service her super. Freundlich, zuvorkommend und ansonsten zurückhaltend. Das Essen war lecker und wurde sehr zügig am Platz serviert. Die Sitze bei Lufthansa werden ja mittlerweile endlich nach und nach mit dem Allegris Produkt ersetzt, aber bis dahin ist der Produkt nicht schlecht. Das Amenity Kit könnte durchaus mal ein hochwertigeres Produkt vertragen, aber auch das ist okay.
Punkte
Dementsprechend können wir diesem Flug einfach nur 10 von 10 möglichen Punkten geben. Wir haben nichts, was so gravierend schlecht wäre, dass dafür ein Punkt abgezogen werden müsste.
Empfehlung
Wir können diesen Lufthansa Flug allen Gästen empfehlen. Familien und Paare sind in dieser Konfiguration besonders gut aufgehoben. Alleinreisende, sowie Geschäftsreisende haben eben im Zweifel einen direkten Sitznachbarn und sind dementsprechend eigentlich auf den Plätzen in der Mitte am besten aufgehoben. Da ist der Abstand am weitesten.
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✔ Kostenloses Frühstück
✔ Upgrade nach Verfügbarkeit
✔ 50 USD Hotelguthaben
✔ Early Check-in & Late Check-out
✔ Punkte sammeln – ganz regulär
Alle Details dazu findest Du auf unserem Booking Hub.
YouTube Review
Solltet Ihre jetzt noch Lust haben mehr von diesem Flug zu sehen schaut Euch doch auch gerne noch unser YouTube Review an.
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